Königshagen

Das Dorf Königshagen hat rund 240 Einwohner und liegt auf etwa 300 m Höhe im Tal des 6,5 km langen Mölcherbachs, der bei Bergheim in die Eder mündet.

Sehenswert sind die Dorfkirche mit ihrem Wehrturm aus dem 14. oder 15. Jahrhundert und dem zehn Zentner schweren spätgotischen Taufstein sowie einige alte Fachwerkhäuser wie zum Beispiel das „Hirtenhaus“.  Die Kirche wurde aus Bruchstein erbaut und stammt aus dem 14. oder 15. Jahrhundert. Es ist das älteste Bauwerk im Dorf, und war ursprünglich wohl ein Wehrturm. Das alte Kirchenschiff, das vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammte, wurde wegen Baufälligkeit in den Jahren 1846-1848 durch einen rechteckigen Sandsteinbau im Biedermeierstil mit zweifach gekuppelten Rundbogenfenstern ersetzt. Architekt war der waldeckische Bauinspektor Wilhelm Brass, nach dessen Plänen auch die Kirchen in Hemfurth (1846/47) und Wellen (1846/49) entstanden. Die Sandsteinquader für den Bau wurden größtenteils aus Züschen und Heimarshausen mit Pferde- und Ochsengespannen herangeschafft. Die Innenausstattung und Geräte der Kirche stammen zumeist noch aus der Zeit dieses Neubaus. Die Orgel wurde beim Neubau der Kirche angeschafft und stammt von dem Korbacher Orgelbauer Vogt. Eine imposante ca. 90 Meter lange Mauer aus Steinquadern stützt die an einem Hang stehende Kirche ab.

 

Impressionen aus Königshagen:

 
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