Schulordnung

 SCHULORDNUNG DER GESAMTSCHULE EDERTAL

1.      Warum Schulordnung?

In unserer Schule arbeiten, lernen und lehren täglich ca. 560 Menschen miteinander. Ein geordnetes Zusammenleben in der Schule erfordert Verhaltensmaßregeln, die von den Mitgliedern der Schulgemeinde aufgestellt, akzeptiert und eingehalten werden müssen.

Die besonderen räumlichen und organisatorischen Gegebenheiten an unserer Schule verlangen schulinterne Regelungen. Allgemeingültige Vorschriften des Schulrechts (Gesetze, Verordnungen, Erlasse) bleiben dabei unberührt.

Ziel dieser Ordnungsmaßregeln ist zu erreichen,

dass wir die Persönlichkeit unserer Mitmenschen achten,

dass wir Recht, Sicherheit und Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wahren,

dass wir die materiellen Güter unserer Gemeinschaft erhalten,

dass wir allen am Unterricht Beteiligten einen störungsfreien Unterricht ermöglichen.

Gesamtkonferenz, Schülervertretung und Schulelternbeirat stimmen dieser Schulordnung zu, die von der Schulkonferenz beschlossen wurde. Damit dokumentieren alle Organe der Schulgemeinde ihr Interesse an unserer Schule als einem Lernort, an dem alle Lernenden und Lehrenden gern und mit Erfolg gemeinsam arbeiten können.

 

2.      Ablauf des Schulbetriebs

2.1. Nach ihrer Ankunft begeben sich alle Schülerinnen und Schüler ohne Verzögerung auf das Pausengelände. (Siehe Aushang in der Vorhalle.)

2.2. Der erste Gong bei Schulbeginn und nach den großen Pausen (Vorgong) ist die Aufforderung an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, sich in die Unterrichtsräume zu begeben. Mit dem zweiten Gong beginnt der Unterricht.

2.3. Schülerinnen und Schüler warten im Klassenraum oder vor dem Fachraum auf ihre Lehrerin oder ihren Lehrer. Erscheint 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn keine Lehrkraft, so meldet das die Klassensprecherin oder der Klassensprecher im Geschäftszimmer.

2.4. In den großen Pausen begeben sich alle Schülerinnen und Schüler auf das Pausengelände. Lehrerinnen und Lehrer verlassen als Letzte die Unterrichtsräume.

2.5. Schülerinnen und Schüler, die keinen Unterricht haben, halten sich im Verwaltungsvorraum auf, wo sie sich still beschäftigen sollen (Ruhezone). Wer die auf dem Pausengelände angebotenen Spielmöglichkeiten (Tischtennis, Basketball) in Anspruch nimmt, muss sich so verhalten, dass er den Unterricht in den angrenzenden Räumen nicht stört.

2.6. Nach dem Unterrichtende fahren oder gehen alle Schülerinnen und Schüler ohne Verzögerung nach Hause. Die Fahrschülerinnen und Fahrschüler stellen sich zur Busabfahrt an den markierten Stellen auf, warten dort, bis die Bustüren geöffnet werden, und steigen ohne Gedränge ein.

 

3.      Verhalten in der Schule

3.1. Schülerinnen und Schüler dürfen sich während ihrer Unterrichtszeit nicht vom Schulgelände entfernen, da sie der Aufsichtspflicht unterliegen. Für Ausnahmefälle müssen die Eltern Einzelanträge stellen.

3.2. Die Klasse organisiert einen Ordnungsdienst, der die Tafel wischt, in den Pausen lüftet und ggf. beim Hausmeister Schwamm und Kreide besorgt. Für Sauberkeit und Ordnung im Bereich des eigenen Sitzplatzes ist jede Schülerin und jeder Schüler selbst verantwortlich. Für den übrigen Raum ist der Ordnungsdienst zuständig. Nach der letzten Stunde werden alle Stühle hochgestellt und der Raum wird sauber und ordentlich verlassen.

3.3. Um Unfälle zu vermeiden, ist das Werfen und Schießen mit harten Gegenständen verboten. Auch Schneebälle und Tennisbälle zählen dazu.

3.4. Schäden und Unfälle sind sofort der Aufsicht führenden Person oder im Sekretariat zu melden.

3.5. Zur Vermeidung von Diebstählen sollten Schülerinnen und Schüler Geld und Wertgegenstände niemals unbeaufsichtigt lassen.

3.6. Mögliche Abweichungen vom Stundenplan sind stets vor und nach dem Unterricht dem Vertretungsplan zu entnehmen.

3.7. Rauchen ist auf dem Schulgelände nicht erlaubt.

3.8. Fahrrad und Mofa fahren ist während der Schulzeit auf dem Schulhof untersagt.

 

4.      Regelungen bei Verstößen gegen die Schulordnung

Verstöße gegen die Schulordnung werden nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen oder Ordnungsmaßnahmen geahndet.

Bei groben Verstößen (z. B. unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes, Rauchen, Alkoholkonsum, Gewalt gegen Personen oder Sachen, Diebstahl) werden die Erziehungsberechtigten umgehend informiert.

 

Edertal, den 20.07.2008

 
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